Estragons Geist arbeitet so schnell, dass die Zeit für ihn wieder fast stehen zu bleiben scheint. Er h?rt kein Ger?usch, sieht nur Yon mit dem zum Schrei ge?ffneten Mund und Flu mit der zum Jaulen ge?ffneten Schnauze.
In dieser Zeitlupe schiessen Estragons H?nde nach vorn, um Yon an seiner Kleidung zu packen, w?hrend sich Estragons Beine wie eine Zange in Richtung Flu ?ffnen.
Estragon reisst Yon an sich und sagt bestimmt: "Halt dich fest an mir!"
Gleichzeitig schlingt er seine Beine um Flu.
Instinktiv klammert sich Yon an Estragon fest, auch wenn sein Gesicht sagt, dass er nicht versteht warum.
Mit Yon am Hals und Flu zwischen den Beinen f?llt Estragon hinab. Seine nun freien H?nde zucken in seine Kleidung ...
... und kommen mit je vier Messern hervor, die er an den Klingen gefasst hat, sodass die Messersch?fte auf der Seite der kleinen Finger hervorschauen.
Estragon führt die acht Messersch?fte zum Mund und ruft: "Zisch!"
Estragon streckt seine Arme seitlich aus und richtet die nun aus den Sch?ften hervorbrechenden Raketenstrahlen nach unten, ...
... sodass die aufw?rts strebenden Messer den Fall des Trios zu bremsen beginnen.
Dabei streichen heisse Gase an Estragons F?usten entlang nach oben und die Klingen der geb?ndigten Messer schneiden in seine Handfl?chen.
Mit geschlossenen Augen und Schmerz verzerrtem Gesicht st?hnt Estragon: "Uuuhhh!"
Der Sturz aber wird deutlich gebremst, ...
... sodass die drei etwas unsanft, aber ohne gebrochene Knochen am Boden landen.
Sofort l?sst Estragon die Messer los, ...
... die auf ihren Schweifen in die Nacht hineinsteigen wie Feuerwerksk?rper.
Estragon betrachtet seine angesengten und blutenden H?nde und jammert: "Ah, wie das schmerzt!"
Flu hat sich hochgerappelt, geht auf Estragon zu und sagt: "Das warrr ganz grrrosses Klasse, Meisterrr Estrrragon."
Flu leckt Estragons H?nde, was diesem offenbar gut tut. Etwas mitgenommen, liegt Yon halb aufgerichtet am Boden, schaut zu den beiden und sagt: "Das war unglaublich ... Danke ... Meister Estragon."
Estragon schaut über Yon hinweg und sagt tonlos: "Ich denke, dein Dank kommt zu früh."
Yon f?hrt herum und sieht eine Hand voll Giftkrieger auf sie zu wuseln.
Reaktionsschnell zieht Yon ein Messer, murmelt ihm "Zisch, Bumm" zu ...
... und schmeisst es schlecht gezielt in die Richtung der Angreifer, sodass es bestimmt nichts treffen wird.
Yon konzentriert sich auf den vordersten Giftkrieger. Das Messer beschreibt einen Bogen, ...
... um in der Brust des Giftkriegers zu landen und zu explodieren.
Im Feuerschein der Explosion ist zu sehen, wie eine dunkle Wolke von Stacheln in alle Richtungen stiebt, ...
... sodass die Erde um den zerfetzten Giftkrieger herum etliche Meter weit mit Giftstacheln belegt ist.
Im Silber harten Mondlicht vollzieht sich eine gespenstische Szene. Die übrigen Giftkrieger sind stehen geblieben. Zwei von ihnen halbieren sich, ...
... indem sich Vorder- und Rückseite voneinander trennen.
Die Vorderseite des einen Kriegers verbindet sich sogleich mit der Rückseite des anderen Kriegers, ...
... sodass schnell wieder ein kampff?higer Krieger bereit steht. Die restlichen zwei H?lften schlagen aus ihren Beinen Wurzeln und beginnen sich langsam zu vervollst?ndigen.
Fasziniert schaut Estragon dem Schauspiel zu. Sein Forschbedürfnis l?sst ihn die Gefahr vergessen und er sagt: "Aus zwei mach drei. So ersetzen sie ihre Verluste."
Yon wirft mehrere Messer, die hintereinander auf die Giftkrieger losrasen, und ruft: "Dann müssen wir sie schneller erledigen, als sie sich vermehren!"
Da Yon die Messer mit seinen Gedanken steuert, zielt die ganze Messerkolonne zuerst auf denselben Giftkrieger, ...
... bis der explodiert, ...
... um dann weiter zu rasen auf den n?chsten Giftkrieger.
Die Handvoll Angreifer fliegen auf diese Weise fast gleichzeitig in die Luft ...
... und dunkle Nadelwolken legen sich auf den Boden und bilden einen Giftteppich.
Zur Verblüffung von Yon und Flu rennt Estragon auf den Nadelteppich zu, ...
... an dessen Rand er sich hinkniet, ...
... um in eine kleine Vertiefung eines Steines Blut von seiner zerschnittenen Hand tropfen zu lassen. Yon hat sich Estragon gen?hert und fragt ihn neugierig und besorgt zugleich: "Was tust du? Sollten wir nicht fliehen?"
Estragon bemerkt, wie Flu, wachsam nach weiteren Giftkriegern Ausschau haltend, auf das Nadelfeld zu trottet, und ruft warnend: "Stopp, Flu! Lass mich die Nadeln erst untersuchen!"
Flu, der eben seine erhobene Pfote auf das Nadelfeld setzen wollte, friert in dieser Position ein, ohne den Horizont, wo jederzeit neue Giftkrieger auftauchen k?nnen, aus den Augen zu lassen.
Vorsichtig balanciert Estragon auf der Spitze eines Messers eine Nadel ...
... und taucht ihre Spitze ein in das Blut auf dem Stein, ...
... welches sich sogleich in einen durchsichtigen Schleim verwandelt.
Yon starrt nachdenklich auf das Ph?nomen und Estragon murmelt: "Wenn du die Nadelspitzen berührst, Flu, verwandelst du dich in Schleim."
Erschrocken starrt Flu auf den Nadelteppich, den er fast betreten h?tte, ...
... zieht sich schnell zurück und sagt: "Je mehrrr Krrriegerrr wirrr t?ten, desto mehrrr verrrgiften wirrr das Wüste."
Die drei schauen sich ratlos an.
Flus Kopf schnellt herum zum Nadelfeld.
Lauernd in die Ferne starrend, sagt er: "Es kommen weiterrre Krrriegerrr."
Estragon hat sich erhoben und sagt nüchtern: "Gut, dann sehen wir gleich, ob sie gegen ihr eigenes Gift immun sind, wenn sie über das Nadelfeld rennen."
Yon schaut Estragon an, als h?tte der den Verstand verloren, und denkt: 'Forschende spinnen! Die spinnen total!'
Yon, zu Estragon, dr?ngend: "Sollten wir nicht ..."
Estragon schaut wie Flu den Giftkriegern entgegen und erwidert ruhig: "Nein ..."
Yon, erschlagen: "Dacht ich's mir."
Yon reisst sich zusammen, zieht ein paar Messer, stellt sich kampfbereit neben Estragon und sagt: "Dann sterben wir halt im Namen der Forschung."
Flu kichert "Hrrr Hrrr Hrrr" ...
Yon schaut Flu verblüfft, verwirrt an.
Die Giftkrieger sind in Sichtweite. Yon will seine Messer werfen. Estragon stoppt ihn mit einer Handbewegung und den Worten: "Nicht zu früh, sonst gelingt das Experiment nicht."
Unbeeindruckt von ihrem eigenen Gift wuseln die Giftkrieger über den Nadelteppich ...
... und kommen bedrohlich nahe. Estragon ruft: "Jetzt!"
Yon wirft seine Messer ...
... und in einer Serie von Explosionen wird die Angriffswelle der Giftkrieger vernichtet.
Die Nadelwolken versperren die Sicht.
Kaum haben sie sich gelegt, erstarrt unser Trio, denn da stehen gut fünfzig Giftkrieger zum Angriff bereit.
Yon, die Hoffnung verlierend: "Das war's dann wohl."
Estragon l?dt sich den verblüfften Yon auf die Arme und ruft: "Flu!"
Flu antwortet: "Jawohl, Meisterrr Estrrragon."
Verwirrt schaut der getragene Yon zurück zu Flu, der nicht zu fliehen gedenkt, sondern seinen Hintern den Angreifern zugewendet hat ...
... und, breit grinsend, mit "Flu Flu Flu" Gaswolken furzt, ...
... die sich sofort ausbreiten.
Wie die ersten Giftkrieger in Flus Wolke rennen, verlieren sie jede Farbe, ...
... stolpern ...
... und schiessen sterbend ihre Nadeln in alle Richtungen.
Yon beobachtet die Szene und denkt: 'Flu ist so nett. Ich vergesse immer wieder, dass er kein harmloses Haustier ist, sondern der blanke Horror.'
Estragon h?rt ein "Jauuul!" von Flu ...
... und f?hrt herum. Flut kommt angerannt und ruft mit Schmerz verzerrtem Gesicht: "Ein Stachel hat mich am Schwanz getrrroffen!"
In Sekundenbruchteilen erinnert sich Estragon an die Szene, wo Meneor Piri den Kopf abgeschnitten hat, als sie auf eine Kapsel von Giftstrauss getreten war.
Estragon zieht seine Arme blitzschnell unter Yon weg.
Aus der Perspektive des zu Boden fallenden Yon ist zu sehen, wie Estragon ein Messer zückt, ...
... es in hohem Bogen führt ...
... und dem inzwischen eingetroffenen Flu schwungvoll den Schwanz abtrennt.
W?hrend Yon auf dem Boden mit einem "Aua" aufschl?gt, jault Flu Herz zerreissend vor Schmerz.
Der Boden unter den dreien wackelt ...
... und sie werden zu ihrem Schrecken angehoben.
Erleichtert sehen sie Kafkas Gesicht vor sich.
Estragon, nachdenklich: "Lasst uns zurück gehen. Hier k?nnen wir nur noch das Schicksal herausfordern und dabei sterben."
Yon, der sich in Sitzposition aufgerichtet hat: "Viel Zeit bleibt uns nicht. Sobald die Giftkrieger den Wald zerst?rt haben, werden sie Genville angreifen."
Estragon, sinnierend: "Das ist gut so."
Yon, verblüfft: "Was?!"
Estragon erl?utert: "Das Wald darf nicht zu dicht sein, weil sonst kein Sonnenlicht mehr bis zum Boden dringt. Wir lassen das Wald wieder wachsen und haben dank der gef?llten B?ume auf dem gleichen Fl?che doppelt soviel CO2 gebunden, ohne auf Sonnenlicht verzichten zu müssen. Die Giftkrieger tun uns ein grosses Gefallen."
Yon, erregt: "Tun sie nicht! Wir k?nnen nicht reden mit ihnen. Ihr einziges Bedürfnis ist es, alles Leben zu zerst?ren. Wenn wir sie nicht aufhalten, werden wir drauf gehen."
Estragon, anerkennend: "Ein gutes Analyse ihres Bedürfnisstruktur. Wir brauchen uns also keine Illusionen zu machen, was Friedensverhandlungen anbelangt."
Flu, winselnd vor Schmerzen: "Und werrr analysierrrt mich?"
Estragons Blick f?llt auf den abgeschnittenen Schwanz, der sich durch den einen Stachel etwa zur H?lfte in Schleim aufgel?st hat.
Estragon kniet sich hin, um den Schwanz genauer zu betrachten, und sinniert: "Hm, das Schwanz ist nur zum H?lfte aufgel?st. Offensichtlich ist das Gift der Stacheln nicht so wirksam wie jenes von Giftstrauss' Kapseln. Es braucht also viele Stacheln, um uns umzubringen. Das ist tr?stlich."
Flu, leidend: "Sehrrr trrr?stlich."
Mit geschlossenen Augen und einer glitzernden Tr?ne umarmt Estragon spontan Flu mit den Worten: "Ich bin so froh, dass dir nichts passiert ist."
Yon betrachtet die Szene mit einem langen Blick, ger?t ins Grübeln und denkt: 'Ein Genie, das alles Natürliche übertrifft umarmt einen Hund, der intelligenter ist als ich ... Und alles liegt in der Hand einer Maschine, die uns für ein L?cheln zerquetschen würde ...'
Im Sturmschritt eilt Kafka durch die Nacht, zurück nach Genville.
Szeneanfang:
Der Morgen d?mmert schon, wie der m?chtige Flügelwal in voller Fahrt, mit an die hundert Stundenkilometern auf Natural City zu fliegt. Im strengen Fahrtwind stehen Held, Endo, Pferdchen und Giftstrauss auf dem Rücken des Wals.
Held schimpft: "Es wird schon Tag. Wir sind zu sp?t. Sie werden uns entdecken und abschiessen."
Endo greift nach Pfeil und Bogen und erwidert ruhig: "Sie werden uns nicht sehen. Die Tarnung mit Cham?leonzellen ist perfekt."
Mit gespanntem Bogen steht Endo da wie ein japanischer Bogenschütze und sagt: "Ich werde dem Flügelwal jetzt das Stoppsignal geben, damit wir über Natural City zu schweben kommen."
In kurzer Folge schiesst Endo zwei Pfeile in die mittlere Zielscheibe am vorderen Ende des Flügelwals.
Das energische Flattern der durchsichtigen Flügel wandelt sich sogleich zu einem ruhigen Wellen.
Die Fahrt des Wals hat sich so verringert, dass er nun, vielleicht in zweihundert Metern H?he, mit majest?tischer Langsamkeit in den Luftraum über Natural City einschwebt.
Endo schiesst einen Pfeil in die linke oder rechte Zielscheibe, sodass der Wal in der entsprechenden Richtung wieder Fahrt aufnimmt, und sagt: "Ich werde ihn einen Kreis über der ganzen Stadt fliegen lassen ..."
Endo beugt sich zu einem prall gefüllten, verknoteten Leintuch, greift in einen Schlitz und f?hrt fort: "So k?nnen wir unsere 'Fracht' gleichm?ssig verteilen."
Endo zieht eine Handvoll Kugeln aus dem Leintuch, die aussehen wie Murmel grosse Seifenblasen ...
... und wirft sie mit einer streuenden Bewegung über Bord.
Die Kugel fallen hinab ...
... und l?sen sich auf im rasanten Sturzwind, ...
... sodass das darin enthaltene, feine, kaum sichtbare Pulver sich verteilt ...
... und langsam auf die Stadt niedersinkt.
Endo schiesst einen Pfeil in die mittlere Zielscheibe, damit der Flügelwal ein Stück geradeaus fliegt und nicht einen engen Kreis zieht.
Endo wendet sich dem Leintuch zu und sagt gesch?ftig zu den andern: "Helft mir, die Virenblasen zu verteilen. Wir wollen doch eine vollkommene Grippe-Epidemie ausl?sen."
Alle vier schmeissen nun auf beiden Seiten des Wals Virenblasen hinab. Pferdchen: "Warum bloss Grippe? Warum bringen wir nicht alle um? Dann geh?rt das Stadt uns."
Held schaut Pferdchen entgeistert an: "Spinnst du?! Ich will doch nicht über eine Stadt der leeren H?user herrschen."
Giftstrauss, grinsend zu Pferdchen: "Wie kannst du nur so bl?d sein, Pferdchen? H?user machen doch kein Knicks, wenn das Chief vorbei geht."
Pferdchen, lachend: "Endo kann ihm doch Knick-H?user bauen, die sich verbeugen, sobald sie das Chief sehen."
Giftstrauss lacht. Endo verbeisst sich ein Grinsen. Held schmollt.
Endo: "Wenn unser Plan aufgeht, wird die Stadt der Kranken im Chaos versinken und den unf?higen Diktator Hart aus dem Amt jagen. Dann kommt Retter Held mit dem Gegenmittel, bringt Gesundheit und Ordnung und kann die Macht ohne weiteres Blutvergiessen übernehmen."
Pferdchen, grinsend: "Warum so friedlich? 'Kein Blutvergiessen' war doch noch nie ein Grund für das Chief."
Endo, nüchtern: "Für einen Krieg fehlt uns die Armee. Also bleibt uns nur die Armee der Viren."
Schweigend werfen sie weiter Virenblasen hinab, w?hrend die Sonne aufgeht.
Szeneanfang:
Wie Iris die Augen aufschl?gt, sieht sie Meneors l?chelndes Gesicht über sich. Meneor: "Lapsus hat alle Todgeweihten geheilt. Wir k?nnen gehen."
Iris richtet sich im Bett auf und sagt schlaftrunken: "Warum sollte ich gehen wollen?"
Meneor, erstaunt: "Warum solltest du bleiben wollen?"
Iris sch?lt sich aus dem Bett und sagt unglücklich: "Ich will doch nicht erleben, wie Ewald sich einen Teil seiner Pers?nlichkeit amputieren l?sst, um auch zu einem s?uselnden Genville zu werden."
Meneor: "Was ist ein 's?uselndes Genville'?"
Iris steht vor Meneor und sagt: "Nehmen wir Piri. Die ist immer so lieb. Das ist doch gar keine richtige Frau."
Meneor, interessiert: "Eine richtiges Frau darf also nicht lieb sein?"
Iris versucht Meneor zu überzeugen: "Doch, aber eine richtige Frau ist doch auch mal wütend, verzweifelt, traurig, eifersüchtig, gierig, gemein, hinterlistig, boshaft, beleidigt, rechthaberisch ..."
Iris, auf Zustimmung hoffend: "Findest du nicht auch, dass Piri langweilig ist?"
Meneor, treuherzig: "Nein."
Iris ruft betupft: "Und was ist so interessant an ihr?!"
Meneor, nüchtern: "Das Kontrast."
Iris, verblüfft: "H??"
Meneor, wie oben: "Seit ich zum Leben erwacht bin, habe ich fast jedes Tag Grausamkeiten erlebt, die so schlimm waren, dass jedes natürliche Menschenwesen wahnsinnig geworden w?re ..."
Iris, ungeduldig: "Und was hat Piri damit zu tun?"
Meneor, l?chelnd: "Piri ist das Erl?sung ..."
Iris, zornig über diesen Bl?dsinn: "Dein Verstand hat wohl auch gelitten."
Meneor, ernsthaft: "Piri weiss mehr über Gentechnik als jedes natürliche Menschenwesen. Piri ist traurig über das Grausamkeit. Piri will ein Welt ohne Grausamkeit erschaffen. Piri k?mpft jedes Tag für dieses Ziel. Piri schl?gt das gr?sste Schlacht aller Zeiten. Piri ist das Erl?sung des Welt von dem Grausamkeit. Jedes Tag mit Piri ist spannend. Gibt es ein Frau, das interessanter ist?"
Iris ist einen Moment sprachlos und starrt Meneor mit offenem Mund an, ...
... bevor sie, verunsichert und schweigend, Meneor aus dem Zimmer folgt.
Im Flur kommt Iris die strahlende Piri, hüpfend vor Freude, entgegen und sagt: "Wir haben das ganze Nacht Leute glücklich gemacht."
Iris denkt zweifelnd: 'Dieser Kindskopf soll die Erl?sung sein? ...'
Piri, zu Iris, mit gespieltem Interesse: "Hat Meneor dich auch glücklich gemacht?"
Iris erinnert sich mit grossen Augen, wie Meneor "Und es ist sch?n mit dir. Ich geniesse jedes Augenblick. Du bist warm und lebendig und lustig. Du bist ein Licht im Dunkeln." zu ihr gesagt hat, ...
... nur um sogleich in ihre Rolle zu schlüpfen und angeekelt zu sagen: "Was für ein ekelhafter Gedanke!"
Piri und Meneor lachen herzlich und Iris macht ein betupftes "Hmpf".
Wie sie sich dem Arzt n?hern, sagt dieser mit unglücklichem Gesicht: "Wir haben wohl eher die ganze Nacht Leute zum Tod im S?uregraben verurteilt."
Ewald, Ili und Lapsus treten hinzu. Ewald, grimmig: "Ach was, die Leute haben Zeit gewonnen. Sie müssen halt etwas tun, um ihr Schicksal günstig zu beeinflussen."
Iris beobachtet den grimmigen Ewald und denkt mit schmerzlichem L?cheln: 'In letzter Zeit benimmt sich der Weichling fast wie ein Mann ... Kommt mir sogar frech ...'
Iris denkt unglücklich: 'Ich will doch nicht erleben, wie Ewald in Genville den ganzen Tag auf einem Stein sitzt und bl?d vor sich hin grinst ...'
Ewald bemerkt Iris' Gesichtsausdruck und fragt: "Was hast du?"
Iris fühlt sich ertappt und stottert: "Oh ... ?hm ... Ich dachte nur, dass wir vielleicht gehen sollten, bevor wir auch im S?uregraben landen."
Meneor, auf das grosszügig gebaute Treppenhaus zusteuernd: "Gehen wir in das Keller und unterirdisch m?glichst nahe an das Stadtrand."
Arzt, mit einer gewissen Erleichterung, dass er die merkwürdige Truppe endlich los wird: "Ich zeige Ihnen den Weg."
Piri, Meneor, Ewald, Iris, Lapsus und Ili folgen dem Arzt die Treppe hinunter.
Wie sie die Eingangshalle des Krankenhauses erreichen, f?llt das erste Morgenlicht durch die gl?serne Front. Die Krankenschwester vom Empfang rennt aufgeregt auf den Arzt zu und beschw?rt ihn: "Schnell, Herr Doktor ...!"
Sie zerrt den überraschten Arzt am ?rmel zur gl?sernen Eingangstür und ruft aufgeregt: "Sehen Sie! Die Leute fallen um und übergeben sich. Etwas Schreckliches geschieht!"
Iris betrachtet die Leute, die sich draussen in verschiedenen Stellungen krümmen und übergeben und sagt nüchtern: "Jetzt k?nnen Sie das Schicksal der Todgeweihten wenden, Herr Doktor."
Die bedrohlichen Geschehnisse und die merkwürdigen Worte von Iris verwirren den Arzt, sodass er Iris hilflos fragend anschaut.
Iris deutet nach draussen und f?hrt fort wie oben: "Bei dieser Epidemie wird das Krankenhaus in wenigen Stunden im Chaos versinken. Es wird niemandem auffallen, dass die Krankenakten der Todgeweihten verschwunden sind."
Der Arzt begreift, ...
... legt den Finger zum Schweigezeichen auf seine Lippen und deutet ?ngstlich auf die misstrauisch blickende Krankenschwester.
Piri zieht ihre Bet?ubungsfl?te und sagt lachend: "Für es habe ich ein süsses Vergessen."
Piri bl?st der Krankenschwester einen Bet?ubungspfeil in den Hals, ...
... was diese sofort bewusstlos zusammensacken l?sst.
Verblüfft sieht der Arzt, wie Meneor sich so schnell bewegt, dass sein K?rper zu verschwimmen scheint, die fallende Krankenschwester auff?ngt ...
... und behutsam zu Boden gleiten l?sst. Arzt, verdattert: "Wie ... wie ist das m?glich? ... Wer seid ihr?"
Piri, l?chelnd: "Wir sind das Zukunft."
Iris, streng: "Wenn Sie hier noch mehr Zeit verplempern mit Staunen, wird das nichts mit der Aktenvernichtung."
Der Arzt bewegt sich auf die Treppe zu, schaut dabei zurück und sagt verwirrt: "Ja ja, schon gut ... Also dann ..."
Meneor: "Ab in das Keller!"
Iris schaut nach draussen und sagt bestimmt: "Nein, wir werden dokumentieren, was da l?uft."
Iris befiehlt: "Ewald, wirf deine Kamera an!"
Gewohnt zu gehorchen, denkt Ewald "Kamera start!" und konzentriert sich voll auf Iris.
Iris, in der Pose der Nachrichtenreporterin: "Hier ist Iris von den Nat... den Genville ... ach Scheisse News. Natural City wird von einer schlagartig einsetzenden übelkeitsepidemie heimgesucht ..."
Iris will die Glastür ?ffnen, um nach draussen zu gehen: "Wir werden der Sache auf den Grund gehen."
Piri h?lt Iris am Oberarm zurück: "Warte, Iris!"
Iris faucht: "Willst du mich daran hindern, meinen Job zu machen?"
Piri, ruhig: "Du und Ewald seid Natürliche. Ihr werdet euch infizieren. Wie willst du dann dein Job machen?"
Mit einer Mischung aus ?rger und überraschung h?rt Iris zu.
Meneor, aus dem Off: "Trinkt mein Blut!"
Iris ist verblüfft.
Meneor beugt sich über den Empfangstresen ...
... und kommt l?chelnd mit zwei leeren Kaffeetassen auf Iris und Ewald zu.
Mit je einer Tasse in der Hand beobachten Iris und Ewald, wie Meneor den ?rmel seines Gesch?ftsanzugs hochkrempelt. Lapsus fragt Piri: "Warum sind sie nicht Chromos 1?"
Piri, l?chelnd: "Sie m?chten keine Genmonster sein."
Lapsus, unergründlich: "Aha."
Ili, kindlich: "Aber was ist denn so anders an uns? Wir leben und spüren, k?nnen glücklich sein oder traurig ..."
Mit leichtem Ekel beobachtet Iris fasziniert, wie Meneor sich mit einem Messer den blossgelegten Unterarm aufschlitzt, ...
... die Klinge quer stellt, um die Wunde offen zu halten, ...
... und das hervorquellende Blut in Iris' Kaffeetasse rinnen l?sst. Iris, ganz gefangen von dem Anblick: "Ich dachte, Genmonster spürten auch Schmerzen."
Meneor, l?chelnd: "Ich spüre Schmerzen, aber ich kann sie auch abschalten. Die Chromos 2 Krieger haben mir einmal die Beine weg geschossen. Da bin ich auf den H?nden geflohen. Wenn ich vor Schmerzen liegen geblieben w?re, h?tten sie mich get?tet und gegessen."
Iris stellt sich die Szene vor und starrt Meneor an mit einer Mischung aus Entsetzen und Unglauben. Iris: "Du verarschst mich."
Meneor hat das Messer herausgezogen und h?lt es vor Iris' Gesicht, sodass sie sehen kann, wie das Messer das Blut "trinkt". Meneors Gesicht ist hinter dem Messer zu sehen. Meneor, ernst: "Nein."
Iris protestiert: "Aber als du von ein paar Schüssen getroffen wurdest, warst du gleich bewusstlos. Wie kannst du da mit abgeschossenen Beinen fliehen?"
Meneor: "Wenn niemand da ist, mich zu beschützen, bleibe ich wach. Aber Piri hat mich beschützt. So kann ich einschlafen und mich schneller heilen."
Meneor wendet sich Ewald zu, der ihm die Tasse hinh?lt.
Mit überwindung schlürfen Ewald und Iris ihren "Blutcocktail".
Tatendurstig stürmt Iris durch die Glastür nach draussen, den filmenden Ewald im Schlepp.
überall liegen Leute herum, denen so übel ist, dass sie nicht mehr aufstehen k?nnen. Ewald filmt die Opfer, w?hrend Iris kommentiert: "Hier sehen wir die Symptome ..."
Iris eilt auf ein Opfer zu und sagt dabei: "Aber befragen wir ein Opfer ..."
Iris geht neben dem Opfer in die Hocke und fragt: "Wie fühlen Sie sich?"
Das Opfer st?hnt kraftlos: "Alles dreht sich ... und mir ist speiübel ..."
Das Opfer streckt seine Hand hilfesuchend nach Iris aus und sagt wie oben: "Helfen Sie mir!"
Iris erhebt sich rasch, um sich dem Zugriff der Hand zu entziehen und sagt: "Es scheint sich um eine ?usserst heftige Kotzgrippe zu handeln."
Wie Iris steht, fragt sie das Opfer: "Haben Sie vielleicht auch Durchfall?"
Als Antwort ert?nt ein Blubbern aus der Hose des Opfers, was Iris mit gerümpfter Nase kommentiert: "Offensichtlich ist hier auch Durchfall im Spiel."
Mit zugehaltener Nase und einem "Puh" rennt Iris weg. Das Opfer bettelt ihr nach: "Helfen Sie mir!"
In sicherem Abstand zu allen Opfern bleibt Iris stehen und spricht in die "Kamera": "Obwohl es sich nur um eine Grippe zu handeln scheint, erinnert die Pl?tzlichkeit und Gleichzeitigkeit des Auftretens an einen Angriff mit Biowaffen ..."
Aufmerksam mustert Meneor den Himmel, als ahne er die Existenz des Flügelwals.
Iris, wie oben: "Ob Kommandant Hart an der Bev?lkerung von Natural City eine neue Biowaffe testen l?sst? Das würde jedoch kaum zu seiner Natur-Philosophie passen ..."
Iris f?llt etwas auf, dem sie sich zuwendet. Iris, wie oben: "Die Geschichte lehrt uns zwar, dass die Taten der Herrscher nicht unbedingt ihren Worten entsprechen müssen, ..."
Die Kamera schwenkt rüber zu zwei Natural Guards, die ebenfalls am Boden liegen. Iris, aus dem Off: "... aber hier sehen wir Natural Guards, die ebenfalls zu den Opfern geh?ren. Würde ein Herrscher die Soldaten gef?hrden, die ihm die Macht sichern? ..."
Iris ist wieder im Bild: "Ist es also eine natürliche Epidemie oder doch ein Angriff? Und was will er bezwecken? Aber die alles entscheidende Frage lautet: ..."
Blick auf die Stadt. Iris aus dem Off: "Ist das Virus t?dlich? Wird Natural City aussterben?"
Wie Iris wieder im Bild ist, wirkt sie über ihre eigenen Worte ziemlich betroffen und mutlos.
Müde winkt sie ab und sagt: "Ende."
Ewald denkt beeindruckt: 'Wow! Kamera stopp!'
Ewald, zu Iris, beeindruckt: "Das war toll, Iris. Kurz, pr?gnant und voll ins Schwarze. Du bist eben immer noch die Gr?sste."
Iris ist etwas überrascht, dass Ewald ihr gerade jetzt ein solches Kompliment macht.
Iris hebt an, mit unfrohem L?cheln etwas Deprimierendes zu antworten, da kommt ihr Piri zuvor: "Ja, Iris hat es auf das Punkt gebracht. Das war grossartig."
Erstaunt und leicht verwirrt von soviel Lob, verkneift sich Iris ihre Bemerkung.
Piri gibt zu bedenken: "Aber das alles entscheidende Frage, das sich uns stellt, lautet: Was tun wir in diesem Situation?"
Ewalds Stimme aus dem Off: "Was tut der da?"
Piri und Iris wenden neugierig den Kopf.
Lapsus kniet bei einem Opfer und wendet verstohlen sein Regenerat am Rücken an. Ili kommentiert kichernd: "Das Heiler heilt."
Aus Iris platzt es heraus: "Aber das bringt doch nichts. Dieser Narr kann doch keine Millionenstadt heilen mit seinem komischen Krebs."
Lapsus fragt nüchtern, ohne von seiner Arbeit aufzuschauen: "Dann erkl?r diesem Narren auch, wie die Leute überleben sollen, wenn sie nicht mehr aufstehen k?nnen."
Iris versteht nicht: "Was willst du damit sagen?"
Lapsus schaut Iris an und sagt eindringlich: "Auch wenn das Virus nicht t?dlich ist, werden alle verdursten, wenn sie liegen bleiben und dauernd Flüssigkeit verlieren. Jedes gesunde Person kann Hunderten von Kranken das Leben retten allein dadurch, dass es ihnen Wasser bringt."
Iris ist beeindruckt.
Das Regenerat ist dabei, seine Tentakel aus dem Rücken des Opfers zu ziehen.
Lapsus l?sst es mit einer raschen Bewegung in seinem Gewand verschwinden.
Das Opfer dreht sich zu Lapsus um und sagt dankbar: "Es geht mir schon viel besser. Vielen Dank, Doktor."
Lapsus, zum Opfer, eindringlich: "Du wirst jetzt durch das Stadt rennen und neben jedes kranke Person ein Krug mit Wasser stellen."
Das gesunde Opfer ist aufgestanden und sagt nun im Weggehen: "Ja, das werde ich. Aber zuerst will ich mich waschen. Ich habe mich vollgesch..."
Lapsus, mit leichtem L?cheln: "Eine gutes Idee."
Einige der umliegenden Opfer haben die Heilung mitbekommen und rufen nun kraftlos: "Helfen Sie mir, Doktor!" "Bitte, Doktor, mir geht es so schlecht." "Bitte, Doktor, ich halte es nicht mehr aus."
Lapsus wendet sich dem n?chsten Opfer zu, ...
... wendet es zur Seite, sodass es ihm den Rücken zuwendet, ...
... bildet mit seinem K?rper und Gewand einen Sichtschutz, sodass er nun verstohlen das Regenerat auf dem Rücken des Opfers platzieren kann.
Ewald beobachtet Lapsus und denkt: 'Ein aussergew?hnlicher Mann, dieser Lapsus. Unter den Augen eines Gewaltherrschers, der auf alles jagt macht, was nach Gentechnik riecht, rettet er unbeugsam Leben für Leben ...'
Szeneanfang:
Endo schüttelt das leere Leintuch und sagt zufrieden: "Unser Rundflug ist vollendet ..."
Held blickt auf Natural City hinab. Endo f?hrt fort: "Bald ist die Stadt funktionsunf?hig. Jetzt brauchen wir nur noch zu warten, bis die Verzweiflung gross genug ist. Dann landen wir und Chief Held verteilt als Retter das Heilmittel."
Chief Held, mit b?sem Grinsen: "Ja, und den Geretteten werde ich als erstes befehlen, Hans Hart in den S?uregraben zu werfen."
Endo, grinsend: "Mit viel Gegenwehr dürfte ja nicht zu rechnen sein."
Szeneanfang:
Aufgeregt hüpft Doi in Caesars Büro und ruft: "Stink, stank, stonk, das L?cheln ist erstunken!"
Caesar, der solche Spinnereien von Doi gewohnt ist, achtet nicht darauf.
Erst wie Doi Caesar an der Hand zerrt, ist Caesar erstaunt. Doi: "Komm, Caesar, komm! Spritz, sprotz, sprutz, aus allen L?chern spritzt das Saft."
Neugierig l?sst Caesar sich durch die Universit?tsg?nge mitziehen.
Doi betritt ein Damen-WC, ...
... wo Myrta Behr nackt und von der Grippe gezeichnet am Boden liegt. Ihre Kleider liegen auf einem H?ufchen in der N?he.
Caesar, befremdet: "Was soll das, Frau Behr? Wollen Sie mich hier verführen?"
Myrta, geschw?cht: "Keinesfalls, Herr Caesar ... Ich wollte meine Kleider nicht voll machen ... Es kommt oben und unten raus ... Ich kann es nicht halten ... Nie habe ich mich so mies gefühlt ..."
Doi: "Wird das L?cheln sterben, Caesar?"
Caesar l?dt sich Myrta auf die Arme und sagt: "Kein Sorge, Doi, das lasse ich nicht zu. Nimm seine Kleider!"
Es sieht niedlich aus, wie Doi, der hinter dem Kleiderbündel nichts sehen kann, sich mit einer Hand an Caesars Kleidung klammert, um sich führen zu lassen. Caesar eilt durch den Gang. Doi: "Wenn du kein Sorge hast, werde ich dir eines besorgen."
Caesar steht in einem Labor, wo er durch ein Mikroskop schaut und vor sich hin murmelt: "Hm, einfach, aber wirksam ... Gutes, altes Handwerksarbeit ..."
Caesar rennt aus dem Labor und sagt: "Versuchen wir es mit einem Gensequenz, das rasend schnell passende Antik?rper herstellt ..."
In Caesars Büro, wo er auch wohnt, steht Doi neben der Badewanne und besprengt mit einem Duschstrahl Myrta, die entkr?ftet in der Wanne liegt. Doi: "Ist alles Braune raus, kommt nichts mehr raus."
Myrta, matt: "Wenn es nur wahr w?re."
Myrta dreht sich um, so gut es geht, und übergibt sich.
Brav spült Doi das Erbrochene runter. Doi. "Wann gibt es L?cheln, Myrta?"
Myrta, matt: "Hab Geduld, mein liebes Doi ... Mir ist so sterbenselend ... Ich kann nicht l?cheln."
Doi: "So stirbt das L?cheln mit dem Elend ... Aber wenn das L?cheln tot ist ..."
Doi l?sst mutlos seine Arme h?ngen, sodass die Brause nun auf den Boden spritzt, und sagt: "... Mag Doi nichts mehr tun."
Myrta bemerkt den Schaden und sagt kraftlos: "Du darfst nicht auf das Boden spritzen, Doi ... Sonst geht das Haus kaputt."
Doi bespritzt wieder Myrta und sagt: "Haus und Hans sind kaputt. Hans soll kaputt gehen. Caesar will es so. Gut so, Hans macht alles L?cheln kaputt in jedem Haus."
In der Tür?ffnung taucht Caesar auf, in der Hand eine dicke, plumpe Pistole, die aussieht wie eine Mischung aus Strahlenwaffe und F?hn.
Wie Caesar seine Waffe auf Myrta richtet, erschrickt diese und sagt kraftlos und fiebrig: "Nicht schiessen, nicht ..."
Mit dumpfem "Plop Plop Plop" schiesst Caesar entschlossen mehrmals auf Myrta.
An verschiedenen Stellen von Myrtas K?rper dringen kleine Eispfeile ein und lassen einen Blutstropfen austreten. Myrta, gequ?lt: "Aua, nicht ..."
Doi spritzt dem verblüfften Caesar ins Gesicht und sagt: "Myrta sagt 'nicht'. Also tu es nicht. Das ist nicht gut. So gibt es nicht mehr L?cheln. Alle machen alles L?cheln kaputt."
Caesar stellt das Wasser ab und befiehlt Doi: "Ich habe ihm mit Eispfeilen ein Heilmittel injiziert. Es ist bald gesund. Hilf ihm, dann gibt es bald wieder L?cheln."
Im Hinaus-Eilen ruft Caesar: "Und wisch das Boden auf!"
Doi betrachtet Myrta, die mit geschlossenen Augen reglos daliegt, als w?re sie tot.
Zart streichelt Doi Myrtas Gesicht, ...
... und versucht unbeholfen, ihre Mundwinkel zu einem L?cheln hochzuziehen.
Doi gibt seine Bemühungen auf und sagt: "Steh auf, Myrta! Caesar hat dich gesund gemacht."
Myrta ?ffnet die Augen und sagt mit einem schwachen L?cheln: "Ja, ich weiss. Gib mir noch ein Moment, liebes Doi."
Doi, aus dem Bad eilend: "Ich geh eines holen."
Myrta versteht nicht.
Dois Stimme aus dem Off: "Wo finde ich ein Moment?"
Auf Myrtas Gesicht liegt ein erl?stes L?cheln, wie sie leise sagt: "Ach, Doi."
Caesar rennt durch einen Universit?tsgang und denkt: 'Jetzt, wo alle darnieder liegen, k?nnte ich Hart mühelos beseitigen ...'
Caesar bleibt stehen, ...
... tritt an ein Fenster, von dem aus er im Innenhof der Uni zahlreiche Studierende krank am Boden liegen sieht, und denkt Stirn runzelnd: 'Dann müsste ich die Guards auch vernichten. Sie würden mich sonst für Harts Tod zur Rechenschaft ziehen ... Und wie soll ich dann die Macht ergreifen ohne eine Kampftruppe, die mir ergeben ist? ... Dieses Grippevirus ist zweifellos ein Angriff auf Natural City. Wie soll ich den allein abwehren, wenn ich alle milit?rischen Kr?fte ausgeschaltet habe? ...'
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Caesar rennt los und denkt: 'Um das Invasion zurückzuschlagen, braucht es ein intaktes Verteidigung. Und da führt im Moment kein Weg an Hart vorbei.'
Wie Caesar Harts Büro erreicht, liegen vor der geschlossenen Tür zwei hilflose Wachen.
Caesar zielt mit seiner Eisnadelpistole auf eine Wache. Die Wache erschrickt, hebt schw?chlich eine Hand zur Abwehr und st?hnt: "Nein, nicht!"
Die Eisnadel dringt seitlich in den Hals des Guards, der verzweifelt versucht, sein Gewehr auf Caesar zu richten.
Caesar presst mit dem Fuss das Gewehr auf den Boden und schiesst dem zweiten Guard, der ihm den Rücken zuwendet, in den Hals.
Der Guard, der nicht begreift, was hier abgeht, schaut entsetzt zu, wie Caesar zwei Nadelpistolen vor ihm auf den Boden legt und kühl sagt: "Sobald ihr aufstehen k?nnt, schiesst ihr jedem Natural Guard ein Eisnadel mit dem Heilmittel unter das Haut. Alle Geheilten sollen sich sofort bei Kommandant Hart einfinden, um das Invasion abzuwehren."
Caesar ?ffnet die Bürotür und sagt zurück blickend: "Und wascht euch vorher! Ihr stinkt fürchterlich."
Ein kraftloser Ausruf aus dem Off: "Verr?ter!"
Caesar f?hrt herum ...
... und sieht den geschw?chten Hart am Boden liegen und mit einer Pistole auf Caesar zielen.
Aus Harts Perspektive ist zu sehen, wie ein Schuss sich l?st, der Caesar in die Brust h?tte treffen sollen. Aber da ist kein Caesar mehr.
Hart sieht, wie ihm die Pistole aus der Hand genommen wird wie einem kleinen Kind.
Caesars Kopf taucht vor ihm auf, der sagt: "Ich heile Sie jetzt. Anschliessend werden wir das Invasion bek?mpfen."
Die Nadelpistole kommt in Harts Sichtbereich, wie sie sich an seinen Hals drückt und mit "Plop" ihre Nadel verschiesst. Hart ruft irritiert und kraftlos: "Ah!"
Caesar legt Harts Pistole auf dessen Schreibtisch und beobachtet wachsam durch die ge?ffnete Bürotür die Genesung der drei M?nner.
Caesar kniet nieder zu Hart und flüstert ihm zu: "Wenn Sie mich getroffen und mein Blut verspritzt h?tten, würden jetzt alle Natürlichen in Natural City sterben. Vielleicht überlegen Sie n?chstes mal, bevor Sie schiessen."
Hart schaut Caesar mit unverhohlenem Hass an.
Szeneanfang:
Held befiehlt: "Lass uns landen!"
Als Signal zum Landen schiesst Endo rasch hintereinander je einen Pfeil in die drei Zielscheiben des Flügelwals.
Langsam sinkt der Flügelwal herab ...
... und schwebt nun dicht über dem Boden eines grossen Platzes.
Giftstrauss und Pferdchen springen kühn von dem hohen Rücken des Wals auf den Platz, w?hrend Held und Endo eine Art aus der Haut des Wals gewachsene Treppe oder Strickleiter benutzen.
Kaum stehen die beiden M?nner am Boden, kommt Pferdchen durch die Luft angeflogen ...
... und trifft den unvorbereiteten Endo im Rücken, ...
... der dadurch stürzt und Held mitreisst. Held, ver?rgert: "Was soll ...?"
Wie die drei am Boden liegen, knallt ein Schuss und die Kugel zischt bedrohlich über sie hinweg.
Giftstrauss spuckt je ein Kügelchen in das Gesicht des am Boden liegenden Guards, der geschossen hat, und seine neben ihm liegenden Kollegen.
Die Gesichter zerfliessen wie Wachs ...
... und die K?rper l?sen sich auf zu Schleim.
Held und Endo sind wieder aufgestanden. Held brüllt ausser sich vor Wut: "Bring alle Natural Guards um! Dieses Verr?terpack ist mir, dem Gründer, in den Rücken gefallen."
Giftstrauss bewegt sich suchend vorw?rts, ...
... entdeckt weitere Guards, die er mit Kügelchen bespuckt.
Endo h?lt dem noch vor Zorn zitternden Held ein kugelf?rmiges S?ckchen hin und sagt l?chelnd: "Nun ist es Zeit für den Auftritt seiner Heiligkeit Chief Held."
Grimmig greift sich Held das S?ckchen ...
... und marschiert zielstrebig auf ein Grippeopfer zu.
Das Opfer schaut Held verzweifelt an und st?hnt: "Hilfe ..."
Held, mit priesterlichem Ernst: "Ich bin der Erl?ser ..."
Held h?lt das S?ckchen über das Gesicht des Opfers, presst es leicht zusammen, sodass sich ein Staubw?lckchen daraus l?st, ...
... und sagt wie oben, w?hrend der Staub auf das Gesicht des Opfers hinabsinkt: "Atme diesen Staub und sei geheilt. Hans Hart wollte dich mit einem Virus t?ten. Nun greif dir eine Waffe und t?te Hans Hart. Ich, Chief Held, werde Natural City in eine neue Zukunft führen."
Endo und Pferdchen beobachten Held, wie er beim n?chsten Opfer seine Show abzieht. Pferdchen: "Ob das klappt?"
Endo, mit schmerzlichem L?cheln: "So wie ich die Natürlichen kenne ... ja."
Pferdchen: "Warum hilfst du dem Chief, wenn du Natürliche bl?d findest?"
Endo: "Ich habe kein Herrschbedürfnis. Deshalb brauche ich jemanden, der die Verh?ltnisse stabilisiert, sodass ich in Ruhe leben kann."
Giftstrauss: "Und warum hast du nicht dem Grossen geholfen und uns mit einem Trick umgebracht? Dann h?ttest du doch jetzt deine 'stabilen Verh?ltnisse'."
Endo: "Mit meinen F?higkeiten war ich für den Grossen eine Bedrohung für seine Machtposition. Er h?tte mich früher oder sp?ter umgebracht."
Giftstrauss: "Chief Held hat Angst vor Gentechnik. Wenn es Natural City erobert hat, wird es uns t?ten."
Endo schaut Giftstrauss überrascht an, ...
... um verwirrt zu fragen: "Aber warum helft ihr ihm dann?"
Pferdchen, l?chelnd: "Mit dem Chief konnten wir so richtig unser Dienbedürfnis stillen."
Giftstrauss: "Ja, wir hatten noch nie so viel Dienvergnügen."
Endo, ungl?ubig: "Und dafür wollt ihr sterben?"
Pferdchen, l?chelnd: "Wir werden rechtzeitig fliehen."
Endo, zweifelnd: "Aber wie wollt ihr aus dieser Festung entkommen?"
Pferdchen: "Och, wir haben uns noch immer das Weg frei gespuckt und gesprengt."
Pferdchen und Giftstrauss lachen.
Giftstrauss, fr?hlich: "Du darfst dann auf mir reiten, Endo."
Pferdchen, fr?hlich: "Ja, sonst bist du n?mlich auch tot."
Endo wirkt verunsichert, weil das nicht die Zukunft ist, die er sich vorgestellt hat.
Szeneanfang:
Zur gleichen Zeit bei Genville. Ein üppiger Blumenstrauss steht verloren auf dem Wüstenboden von Estragons Wald. Ein Rudel Giftkrieger n?hert sich dem Strauss in ihrer merkwürdigen Fortbewegungsart, wieselflink rennend, wartend, wieselflink rennend ...
Die drei Grossdois stehen nebeneinander und beobachten, was geschieht. Wie V?gel hocken die drei Schwestern, Estragon, Aladan, Yon, Meer, Martin, Flu, Chromos 5 und Antara auf den Schultern der Grossdois und beobachten ebenfalls gespannt. Martin, Meer und Yon sitzen jeweils auf einem anderen Grossdoi. Flu sitzt bei Yon.
Lara, zuversichtlich: "Sie werden mein Blumenstrauss in Ruhe lassen. Es ist schliesslich ein Zeichen des Friedens."
Aladan, mit gezwungenem Lachen: "Hahaha, und woher wissen Giftkrieger, was 'Frieden' bedeutet?"
Ein Giftkrieger ist vor dem Strauss angelangt, ...
... berührt ihn ...
... und l?sst seine Giftstacheln hervorschnellen, die sich in die Blumen bohren, ...
... sodass die zarten Pflanzen innert Sekunden zu Matsch werden ...
.. und nur noch einen traurigen Schleimhaufen bilden.
Lara schaut mit grossen Augen und sagt: "Meine sch?nen Blumen ..."
Hisch faucht: "Kocht das Ungeziefer mit euren Mikrowellen!"
Sofort schiessen drei, eigentlich unsichtbare Mikrowellenstrahlen auf drei der Giftkrieger zu, ...
... bringen sie zum Kochen ...
... und schliesslich zum Aufplatzen, wobei sie eine Wolke von Giftnadeln in alle Richtungen abschiessen.
Die anderen Giftkrieger versuchen sich zu vermehren, indem sie sich halbieren, ...
... werden jedoch in verschiedenen Stadien des Vermehrungsprozesses von Mikrowellen erfasst und gekocht, ...
... bis nur noch die aufgeplatzten K?rper des Giftkrieger-Rudels auf einem Teppich von Giftnadeln herumliegen.
Antara streckt mit geschlossenen Augen ihre Handfl?che in Richtung des toten Rudels ...
... und wie durch Zauber verschwindet die oberste Schicht des Bodens mitsamt den Giftnadeln und K?rpern.
Hisch triumphiert: "Ha, mit unserem Putzfee Antara k?nnen wir die Giftkrieger vernichten, ohne ein Verseuchungsproblem zu haben."
Meer, mit Blick zum Horizont, nachdenklich: "Ich denke, das Problem hat eine ganz andere Gr?ssenordnung."
Alle folgen dem Blick Meers und erstarren.
Die Horizontlinie wird gebildet von einer riesigen Armee von Giftkriegern.
Chromos 5, nachdenklich: "Sie haben uns als Problem erkannt und sich grenzenlos vermehrt, um es zu l?sen. Wenn wir jetzt fliehen, werden sie Genville überrennen und unser ganzes Aufbauarbeit vernichten. Anschliessend werden sie uns bis ans Ende unserer Tage verfolgen und alles einstampfen, was wir erschaffen."
Aladan, mit unfrohem Spott: "Deine Worte sind ja wirklich sehr aufmunternd."
Martin, ernst: "Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen ist wohl die bessere Voraussetzung für erfolgreiches Handeln, als sich etwas vorzumachen."
Die andern sind überrascht, dass Martin, der seit Tanjas Tod sehr verschlossen ist, etwas sagt.
Antara, dunkel: "Auch wenn das Wahrheit so schrecklich ist, dass es das Handeln l?hmt?"
Martin, mit tiefem Ernst, sich auch auf sein eigenes Schicksal beziehend, entschlossen: "Dann muss die L?hmung überwunden werden ... Sonst gibt es keine Zukunft."
Aladan, zu Martin: "Und du hast nicht zuf?llig so ein Krampf l?sendes Mittel im ?rmel?"
Martin schaut schweigend vor sich hin, ...
... blickt auf und sagt: "Das Pilzwesen?"
Wagon: "Das Pilzwesen h?tte die Giftkrieger schon l?ngst aufgegessen, wenn es k?nnte."
Antara schliesst die Augen und sagt: "Ich frage es."
Alle schauen gespannt auf Antara, die sich auf die Kommunikation mit dem Pilzwesen konzentriert.
Antara sieht die Kraftfelder der Giftkrieger, so wie sie das Pilzwesen mit seinem Feldsinn von unten her wahrnimmt.
Ein Tentakel bohrt sich durch die Erde nach oben und umschlingt einen Giftkrieger, ...
... der sofort seine Stacheln ausf?hrt, sodass der Tentakel tausend mal gestochen wird ...
... und als Schleim zu Boden tropft.
Antara ?ffnet die Augen und berichtet: "Das Pilzwesen hat kein Chance. Seine Tentakel werden von dem Stachelgift aufgel?st."
Martin, wie oben: "Und Ambellmi?"
Erschrocken starren die Genvilles auf Martin, w?hrend Martin, Meer und Yon diese Reaktion nicht verstehen.
Der Schreck l?st sich und die Genvilles rufen aufgeregt:
Chromos 5: "Das ist unm?glich!"
Lara: "Niemals!"
Aladan: "Die spinnen, die Natürlichen."
Hisch: "Bist du wahnsinnig?!"
Estragon: "Grauenhaft!"
Wagon: "Geh dich abkühlen, Martin!"
Antara: "Das w?re das Ende!"
Martin stottert verwirrt: "Aber ... Ich ... Was hab ich denn gesagt?"
Chromos 5, ernst: "Du hast eben vorgeschlagen, das m?chtigste Wesen des Welt dafür einzusetzen, um unser Herrschaft über dieses Planet zu gew?hrleisten."
Martin versteht nicht: "Ja und? Das ist doch natürlich."
Hisch, grimmig: "Ja, typisch natürlich."
Martin wird wütend: "K?nnt ihr vielleicht aufh?ren, mich wie einen Idioten zu behandeln, und mir endlich erkl?ren, was dagegen spricht?"
Lara, begütigend: "Ist ja gut, liebes Martin. Aber du hast uns schon ziemlich geschockt. Ambellmi ist ein Nutzwesen, kein Kampforganismus. Wenn wir sein Kraft missbrauchen, um unser Willen durchzusetzen, dann errichten wir auf diesem Welt ein absolutes Diktatur des einen Gedankens und des einen Willens. Alles, was davon abweicht, wird vernichtet. Jedes Auseinandersetzung wird erstickt und damit jedes Provokation für ein Weiterentwicklung. Das Resultat wird sein ein geistig unfruchtbares Welt, das früher oder sp?ter an Langeweile und Erstarrung zugrunde geht."
Martin, aufgeregt: "Aber das Resultat eines Verzichts auf Ambellmi wird sein, dass wir hier alle sterben, wenn wir diesen Kampf verlieren."
Estragon, sinnierend: "Lieber im Kampf sterben als an geistigem Ver?dung."
Martin, überrascht: "Ihr seid also bereit zu sterben?"
Genvilles, wie aus einem Mund: "Ja."
Martin schaut nachdenklich vor sich hin.
Meer, l?chelnd: "Ich bin stolz auf euch."
Yon nickt zustimmend.
Martin, ernst, gedankenvoll: "Für einen Natürlichen wie mich ist es schwer zu verstehen, dass jemand freiwillig seine Macht begrenzt ... Aber ihr habt wohl Recht."
Meer, l?chelnd: "Und was machen wir jetzt? Noch sind wir nicht tot."
Ambellmis Gedankenstimme aus dem Off: ""Die Grossdois k?nnten die Giftkrieger in ein Kampf verwickeln, damit die Genvilles genug Zeit haben, ein L?sung zu finden.""
Alle drehen sich nach Ambellmi um, das auf Schulterh?he hinter den Grossdois schwebt und sagt: ""Ups, ich darf euch ja bei dem Eroberung des Welt nicht helfen.""
Die Genvilles und Meer lachen über diesen Scherz, w?hrend Martin und Yon eher ernst bleiben.
Estragon, fr?hlich: "Mit nützlichen Gedanken darf ein Nutzwesen stets nützlich sein."
Ambellmi: ""Dann besteigt mich, damit ich mich nützlich machen kann.""
Die Genvilles springen rüber auf Ambellmi.
Meer ruft: "Und jetzt lasst uns mit den Grossdois eine Ablenkungsschlacht führen, die sich gewaschen hat!"
W?hrend Ambellmi mit den Genvilles davon schwebt, fragt Sokrates: "Warum sollte sich ein Schlacht waschen?"
Beckett: "Vielleicht damit es sauber ist?"
Martin, Yon und Meer sind etwas verblüfft über diesen Wortwechsel.
Mit den drei Natürlichen und Flu bei Yon auf den Schultern stürmen die Grossdois auf die riesige Armee der Giftkrieger zu.
Wie die Grossdois nahe genug sind, fangen sie an, einzelne Giftkrieger mit Mikrowellen zu kochen.
Die ersten Giftkrieger zerplatzen.
Wie eine Flut umfliessen die Giftkrieger die Grossdois ...
... und versuchen mit ihren Stacheln die riesigen Roboter zu zerst?ren.
Weitere Giftkrieger zerplatzen. Flu sagt mehr zu sich selbst: "Wenn die Blechbüchsen so weiterrr fahrrren, haben sie bald kein Enerrrgie mehrrr."
Yon stellt sich erschrocken vor, wie die Grossdois erstarren, das Gleichgewicht verlieren und umstürzen wie Statuen.
Yon ruft: "H?rt sofort auf, eure Energie mit Mikrowellen zu verschwenden! Zerstampft sie!"
Obwohl die Giftkrieger sich bedrohlich um die Füsse der Grossdois scharen und damit beginnen, aufeinander zu steigen, um weiter oben angreifen zu k?nnen, bleiben die Grossdois stehen. Kafka: "Und wo ist das L?cheln?"
Die gestressten Natürlichen bemühen sich krampfhaft um ein L?cheln, was ziemlich missr?t und angesichts der Bedrohungslage ziemlich grotesk wirkt.
Unheimliche Sekunden des Nichtstuns verstreichen, ...
... bis Beckett sagt: "Wenn Piri wieder da ist, ist das Hunger nach L?cheln zu Ende."
Kafka: "Ja, aber wenn diese Giftkrieger alles zerst?ren, wird Piri nicht mehr l?cheln."
Yon ruft: "Dann rettet Genville für Piri!"
Martin denkt erschüttert: 'Drei verliebte Riesenroboter ...'
Endlich bewegen sich die Grossdois wieder, zerquetschen mit ihren riesigen H?nden die emporkletternden Giftkrieger ...
... und zerstampfen mit ihren m?chtigen Füssen jeweils mehrere Giftkrieger auf einmal.
Ein Massaker beginnt, ...
... was jedoch die Anzahl der Giftkrieger nicht verringert, ...
... da sie sich auf ihre raffinierte Art laufend vermehren und so die Verluste ausgleichen.
Die sterbenden Giftkrieger bedecken den Boden zentimeterhoch mit ihren Stacheln.
Yon, dem das K?mpfen liegt, steht auf der Schulter seines Dois wie ein Held.
Martin, den der Kampf stresst, versucht ruhig zu bleiben und denkt Stirn runzelnd: 'Es ist aussichtslos. Sie vermehren sich schneller, als wir sie einstampfen ... Hoffentlich k?nnen wir sie lange genug hinhalten ...'
Meer l?sst die Schlacht kalt. Er sitzt gemütlich auf seinem Doi und denkt etwas wehmütig: 'H?tte ich noch meine alte Bedürfnisstruktur, würde ich beim Anblick dieses Massakers zittern vor Vergnügen ...'
Meer blickt zum Horizont und denkt selbst versunken weiter: 'Mir kommt dadurch viel Freude abhanden. Was ist das Leben noch wert ohne diese saftigen Eruptionen sadistischer Wollust? Sex ist kein Ersatz. Ein kurzes, putziges Vergnügen verglichen mit dem Stunden langen Orgasmus eines Blutrausches. Wenn ich doch nur einen Schalter h?tte, mit dem ich den Blutrausch anknipsen k?nnte, wenn ein Massaker stattfindet, das einem guten Zweck dient ...'
Meer muss laut "Hahaha" lachen, was Martin und Yon mit Befremden zur Kenntnis nehmen.
Meer denkt mit schiefem Grinsen: 'Massaker dienen immer einem guten Zweck aus der Sicht derjenigen, die sie veranstalten. Na ja, ich geb's zu, meine Schl?chtereien dienten nur meinem Privatvergnügen und jeder Zweck war bloss vorgeschoben ...'
Meer denkt Stirn runzelnd: 'Auch wenn ich das erst in diesem Augenblick so richtig deutlich begreife ... Denn irgendwie wollte ich doch immer noch ein guter, liebenswerter Mensch sein und kein Monster, das sich von Blutrausch zu Blutrausch hangelt, um verzweifelt dem Schmerz der Einsamkeit zu entkommen ...'
Meer denkt zweifelnd: 'Ob ich je ein liebenswerter Mensch sein kann trotz meiner Schandtaten? Kann das meine Schuld ausgleichen, dass ich die Genvilles gerettet und so dem menschlichen Geist eine Zukunft er?ffnet habe, wo er ohne seine selbstzerst?rerischen Elemente sich friedvoll entfalten kann ...?'
Meer schaut mit grossen, bittenden Augen vor sich hin und macht sich Mut mit dem Gedanken: 'Auch wenn es mich vor Angst schüttelt bei der Vorstellung, zu lieben und dann entt?uscht zu werden ... Ich muss es wagen ... Sonst wird die Leere in meiner Brust sich ausweiten und mich auffressen, bis nur noch eine Haut übrig ist, die verdorrend in sich zusammen f?llt, um vom Wind achtlos davon geweht zu werden ...'
Szeneanfang:
In Natural City, wo es gegen die Mittagszeit zugeht, nimmt ein von Chief Held geheilter Mann einem kranken Natural Guard die Waffe weg, ...
... um den Guard kaltblütig zu erschiessen.
Mit Kampfgeschrei stürmt eine bewaffnete Gruppe von Zivilleuten auf die Universit?t zu, um Hart zu ermorden.
Aus den Fenstern der Universit?t er?ffnen ein paar von Caesar geheilte Guards das Feuer auf die Angreifenden, ...
... sodass ein paar von ihnen getroffen stürzen, w?hrend die andern auseinander sprengen, um Deckung zu suchen, ...
... aus der sie auf die Guards schiessen. Fensterscheiben klirren.
Das Gefecht ist in vollem Gang.
Aus dem Off sind die Schüsse zu h?ren. Chief Held steht lachend auf der Strasse und ruft: "Hahaha, das ist Musik in meinen Ohren. Jeder Schuss bedeutet ein Hart-Mafioso weniger. Bis er selber dran ist."
Pferdchen, nüchtern: "Für mich klingt das eher wie ein Kampf."
Held ist irritiert ...
... und fragt unsicher in Richtung des Gefechtsl?rms: "Aber die Guards sind doch alle krank."
Endo, beruhigend: "Ein paar waren vielleicht in geschlossenen R?umen und brauchen jetzt noch eine Weile, um sich anzustecken."
Held ruft grimmig: "Dann brauchen wir mehr Leute!" ...
... und rennt zum n?chsten Opfer, um es mit seinem S?ckchen zu heilen.
Ein paar Held-Leute stürmen auf einen breiten Eingang der Uni zu, ...
... stossen die Türen auf ...
... und rennen in die Eingangshalle, ...
... wo sogleich das harte "Taktaktaktak" eines im hinteren Teil der Eingangshalle auf dem Boden platzierten Maschinengewehrs ert?nt. Die Geschossgarbe m?ht die Held-Leute nieder.
Ein verst?rter Zivilist rennt auf den heilenden Held zu und ruft: "Chief Held, sie verteidigen die Universit?t mit einem Maschinengewehr! Wir kommen nicht rein!"
Held schreit wütend: "Dann sucht euch unbewachte Eing?nge, ihr verdammten Idioten! Ihr müsst die Universit?t erobern und Hart t?ten!"
Das Geschrei verst?rt den Mann noch mehr und er stottert: "Ja ... jawohl, Chief.", ...
... um Angst voll zurück zu rennen.
Held wirft Endo das S?ckchen mit dem Heilpulver zu und ruft: "Mach du weiter, Endo! Ich muss diesen Schwachk?pfen helfen."
Pferdchen: "Siehst du, es glaubt schon jetzt, dass es ohne uns auskommt. Dabei k?nnten wir ihm helfen zu gewinnen."
Endo: "Ich denke, das er sich bloss sch?mt, als Gründer der Natural Guard mit Kampforganismen an seiner Seite gesehen zu werden."
Endo, nachdenklich: "Aber ob er nun Angst hat oder sich sch?mt für uns. Wir sind auf jeden Fall eine Last für ihn. Wir werden ihm helfen und wenn wir sehen, dass er gewinnt, fliehen wir mit dem Flügelwal, bevor er sich um uns kümmern kann."
W?hrend Endo auf das n?chste Grippeopfer zueilt, sagt Pferdchen: "Ohne das Chief haben wir kein Dienvergnügen und auch sonst kein Vorteil. Wir k?nnen gleich fliehen."
Ein kranker Guard versucht sein Gewehr auf Endo zu richten.
Giftstrauss: "Wir ..."
Ein Schuss zischt dicht an Endo vorbei, was diesen ziemlich erschreckt.
Pferdchen und Giftstrauss schauen alarmiert zu dem kranken Guard, der geschossen hat.
Giftstrauss spuckt dem Guard ein Kügelchen ins Gesicht, ...
... sodass sich dessen K?rper in Sekundenschnelle in Schleim aufl?st.
Giftstrauss f?hrt fort, als w?re nichts gewesen: "... werden das Sache zu Ende bringen."
Pferdchen seufzt: "Ja klar."
Endo ruft, zitternd vor Angst, zu den Kampforganismen rüber: "Würdet ihr alle Guards t?ten, die mich allenfalls erschiessen k?nnten?"
Pferdchen staunt: "Wie das schon zittert wegen eines Kugel."
Giftstrauss: "Wenn es drei gewesen w?ren, würde es nur noch rum zucken."
Pferdchen und Giftstrauss lachen herzlich, w?hrend sie sich auf Endo zu trollen.
Sie nehmen den heilenden Endo zwischen sich. Pferdchen tr?stet l?chelnd: "Hab kein Angst, Endo. Wir beschützen dich."
Endo traut der Sache nicht ganz und wirft den beiden skurrilen Kampforganismen einen zweifelnden Blick zu.
Held bückt sich nach dem Gewehr eines Guards ...
... und schl?gt dem hilflos daliegenden mit dem Gewehrkolben den Sch?del ein.
Held rennt durch die Strassen, an vielen Grippeopfern vorbei, deren Flehen um Hilfe er mit keinem Blick beachtet.
Held erreicht eine Garage, die gross genug ist, um Lastwagen aufzunehmen. Vor dem geschlossenen Tor liegen zwei Guards, ...
... die Held kurzerhand erschiesst, ...
... um ihnen den Schlüssel für das Garagentor abzunehmen ...
... und damit das Tor zu ?ffnen. Hinter der sich ?ffnenden Tür wird ein m?chtiger Panzer sichtbar, ...
... den Held besteigt.
Held ist im Panzer verschwunden und startet die gewaltigen Motoren, die ein lautes "Vrooommm" von sich geben.
Langsam setzt sich der Panzer in Bewegung ...
... und rasselt mit Vollgas durch die Strassen ohne Rücksicht auf die Opfer, die im Weg liegen und von den Ketten zermantscht werden.
Rasselnd biegt Held ein auf die Strasse, die zu dem heftig umk?mpften Uni-Eingang führt, ...
... und richtet die Kanone auf die von Kugeln durchl?cherte Eingangstür.
Mit ohrenbet?ubendem "Kawummm" l?st sich der Kanonenschuss, ...
... durchschl?gt die Tür und explodiert in der Eingangshalle.
W?hrend sich die Kanone nach oben richtet, jubeln auf beiden Strassenseiten die Held-Leute.
Mit mehreren Kanonenschüssen zerfetzt Held die Fassade und vernichtet so den Widerstand der Guards.
Held schaut aus dem Panzer und brüllt: "Stürmt die Universit?t und t?tet Hans Hart!"
Jubelnd preschen die Held-Leute nach vorn und k?nnen ungehindert in das Geb?ude eindringen. Caesar beobachtet von einem anderen Geb?udeteil der Uni den Vorgang und denkt erstaunt: 'Chief Held!'
Caesar denkt mit schmerzlichem L?cheln: 'Das Gründer des Natural Guard setzt gentechnisch erzeugte biologische Waffen ein, wenn es ihm in das Kram passt ...'
Caesar denkt Stirn runzelnd: 'Das Herrschbedürfnis der Natürlichen muss gigantisch sein, wenn ihnen absolut nichts heilig ist ...'
Caesar denkt sinnierend: 'Hm, macht mein Herrschbedürfnis mich ebenso zu einem Widerling? Oder setzt mein Beliebtheitsbedürfnis ein Grenze des Grausamkeit, das ich nicht überschreiten werde, um mein Aussicht auf Beliebtheit nicht zu verscherzen? Das Herrschbedürfnis von Hart und Held wird flankiert von Hass und Angst. Dieses grauenhafte Gefühlstrio zerfrisst wie S?ure jedes Hemmung und zwingt die beiden zu jedem Grausamkeit, das ihr Fantasie her gibt ...'
Caesar denkt erschrocken: 'Wenn Helds Leute mein Büro erreichen ... Myrta ist schutzlos!'
Caesar rennt durch die Uni und denkt: 'Wenn ich sehe, welche Konsequenzen es haben kann, kommt mir mein Herrschbedürfnis wie ein Fremdk?rper vor. Es gibt nur noch ein Rechtfertigung dafür: Ich muss es einsetzen, um selber an das Macht zu gelangen, damit ich diesem Wahnsinn ein Ende setzen kann.'
Caesar stürmt in sein Büro, ...
... ?ffnet eine Schublade und ruft: "Doi!"
Sofort kommt Doi aus dem Badezimmer gehüpft. Caesar h?lt ihm eine Pistole hin und sagt: "Wenn jemand Myrta ... ich meine Frau Behr bedroht, erschiesst du es, klar?"
Doi ist auf das Pult gehüpft, zielt wie ein Westernheld mit der Pistole auf die Tür und sagt: "Klar Schuss! Peng, Peng!"
Myrta erscheint angezogen in der Badezimmertür und sagt besorgt: "Ist es nicht gef?hrlich, Doi ein Pistole in das Hand zu drücken?"
Caesar nickt: "Doch, aber das Universit?t wird von Chief Helds Leuten überfallen. Und es ist noch gef?hrlicher, Sie hier unbewacht zu lassen."
Caesar eilt zur Tür hinaus. Myrta, ungl?ubig: "Chief Held?"
Caesar eilt wieder durch die Uni und denkt grübelnd: 'Im Moment ist das Kampf ausgeglichen, mit leichtem Vorteil für Held. Ich bin das Zünglein an dem Waage. Welchem der beiden Monster soll ich zum Sieg verhelfen? Welches kann ich anschliessend leichter abservieren ...?'
Caesar denkt entschlossen: 'Hart traut sich nicht, mir etwas anzutun. Bei Held bin ich mir nicht sicher. Also Hart!'
Eine Stimme aus dem Off l?sst Caesar irritiert herumfahren: "Warten Sie, Herr Caesar!"
Myrta kommt heran, etwas ausser Atem: "Wir helfen ihnen."
Caesar, zweifelnd: "Aber die Grippe ...?"
Myrta, l?chelnd: "Ich bin fast wieder gesund. Ihr Gegenmittel ist super ... Wie alles, was Sie tun."
Caesar betrachtet Myrta sekundenlang wortlos.
Caesar rennt weiter, aber wesentlich langsamer, sodass die beiden ihm folgen k?nnen.
Caesar versucht vergeblich eine verschlossene Eisentür zu ?ffnen, ...
... tritt mit voller Wucht gegen das Schloss, sodass dieses aus dem metallenen Türrahmen gerissen wird und die aufschwingende Tür gegen die Wand knallt. Myrta denkt leicht erschrocken: 'Ui, hoffentlich richtet sich Ihr Zorn nie gegen mich, Herr Caesar.'
Es handelt sich um eine Waffenkammer. Caesar schnappt sich zwei Sturmgewehre und drückt sie Myrta in die H?nde.
Caesar hat eine Munitionskiste aufgeklappt und füllt eine Art Sporttasche mit Eierhandgranaten. Caesar, mit dem Kinn auf eine andere Tasche weisend: "Doi, nimm du das Tasche mit den Magazinen!"
Doi greift sich die Tasche und sagt: "Magazi, Magaza, Magazu, ich nehm alles mit dem Ruh'."
Wie sie dabei sind, die Waffenkammer zu verlassen, sagt Caesar: "Helds Leute sind in das Geb?ude eingedrungen. Wir werden also m?glichst viele ausschalten und ein weiteres Eindringen verhindern, bis sich die Guards so weit erholt haben, um das Oberhand zu gewinnen."
Beklommen bleibt Myrta stehen. Caesar merkt es und fragt: "Was haben sie, Frau Behr?"
Myrta, unglücklich: "Wollen Sie wirklich dem Schl?chter Hart zum Sieg verhelfen?"
Caesar, unfroh: "Wollen Sie lieber dem Schl?chter Held zum Sieg verhelfen? Werden wir zwei sein Herrschaft überleben?"
Myrta, wie oben: "Aber wenn wir Hart beseitigen, k?nnten Sie das Macht ergreifen und dem Spuk ein Ende machen."
Caesar, wie oben: "Die Guards würden mir nicht gehorchen und führungslos auseinanderfallen. Held h?tte leichtes Spiel. Wir beseitigen Hart, sobald die Verh?ltnisse wieder stabil sind. Dann haben wir genug Zeit, das Machtvakuum zu füllen."
Etwa fünfzig Meter weiter hinten stürmen Held-Leute in den Gang.
W?hrend Myrta unschlüssig-erschrocken auf die Angreifenden starrt, verschwimmt Caesars K?rper, der sich in einer fliessenden Bewegung eine Handgranate aus der umgeh?ngten Tasche greift, den Sicherungsstift entfernt und die Granate wirft, ...
... sodass sie wie ein Geschoss durch den Gang rast.
Mit einem Hechtsprung reisst Caesar Myrta und Doi von den Beinen ...
... und bewahrt sie damit vor den Kugeln, die nun über das Trio hinweg pfeifen.
Die Granate bohrt sich in den Brustkorb eines Angreifers, ...
... explodiert, sodass der Mann zerfetzt wird und die Umstehenden vom Druck der Explosion weg geschleudert und von t?dlichen Splittern getroffen werden.
Myrta presst sich die H?nde auf die Ohren, um den Ohren bet?ubenden Krach zu d?mpfen.
Caesar ist schon wieder auf den Beinen und sagt mit unfrohem L?cheln: "Die knallen alles ab, was sich bewegt. Wir haben also gar kein Wahl, wenn wir überleben wollen."
Gefolgt von Myrta und Doi, rennt Caesar in Richtung der Toten ...
... und schaut vorsichtig in das grosse Treppenhaus, aus dem die Angreifenden gekommen sind. Ein weiteres Grüppchen Held-Leute erstürmt von unten die breite Treppe, ohne Caesar zu sehen.
Caesar wirft eine Granate, ...
... die sich in einen Sch?del bohrt ...
... und die Gruppe mit ihrer Explosion ausl?scht.
Caesar huscht die Treppe hinab und sieht die verwüstete Eingangshalle, vor der Helds Panzer steht.
An die zehn Held-Leute stürmen in die Eingangshalle.
Caesar wirft zwei Granaten in zwei K?pfe und alle sterben in den Explosionen.
Draussen ruft eine Stimme: "Wir kommen nicht rein! Da ist ein Raketenwerfer!"
Die Panzerkanone spuckt Feuer und mit gewaltigem "Kawummm" wird ein Teil der Fassade eingerissen, ...
... sodass das Loch gross genug ist, um den Panzer einzulassen, der sich nun rasselnd die Aussentreppe hoch arbeitet. Ein Mann springt von der Seite her auf den Panzer, ...
... setzt sich hinter das schwere Maschinengewehr auf dem Panzerturm ...
... und ballert wie von Sinnen mit peitschendem "Taktaktaktak" in die Eingangshalle hinein, wo Caesar sich hinter einem Mauervorsprung versteckt.
Caesar wirft eine Granate, die sich im Aufbau des Maschinengewehrs verklemmt ...
... und beim Explodieren das Maschinengewehr und den Mann vom Panzerturm fegt.
Mit dr?hnendem Motor schiebt sich der m?chtige Panzer drohend in die Eingangshalle.
über der an der Schwelle zum Treppenhaus im Gang kauernden Myrta schl?gt eine Kugel ein.
Reflexhaft rollt Myrta sich im Halbkreis ins Treppenhaus und in die Deckung der Wand neben der Tür?ffnung, ...
... wo sie in einer fliessenden Bewegung ein Sturmgewehr packt, sich, die Deckung verlassend, auf den Bauch fallen l?sst, ...
... um mit gezielten Schüssen die drei Held-Leute nieder zu strecken, die durch den Gang auf sie zu stürmen.
Die Panzerkanone richtet sich drohend nach oben, in Richtung Myrta.
Caesar wirft rasend schnell drei Granaten, ...
... die alle im Lauf der Panzerkanone verschwinden.
Held, der eben die Kanone ?ffnen wollte, um eine neue Granate hineinzuschieben, h?rt irritiert die kurz hintereinander detonierenden Handgranaten unmittelbar vor seinen H?nden ...
... denkt fassungslos: 'Wie ist das m?glich?!'
Held ist wieder im Fahrersitz, legt den Rückw?rtsgang ein und denkt wütend und gestresst: 'Wenn meine Granate an den Splittern im Rohr h?ngen bleibt, fliegt mir alles um die Ohren. Ich muss weg hier!'
Von oben schleicht sich ein Held-K?mpfer um die Treppenbiegung ...
... und legt sein Gewehr auf die immer noch auf dem Bauch liegende und den Gang bewachende Myrta an.
Mit s?uerlichem L?cheln beobachtet Caesar den Rückzug des Panzers und denkt: 'Ich wusste es. Das '?ngstliche Mann' geht kein Risiko ein.'
Die Munitionstasche zurück lassend, federt Doi in die Schussbahn und ruft: "Nicht auf L?cheln schiessen! Peng, Peng!"
Gleichzeitig l?st sich ein Schuss aus dem Gewehr des Angreifers und Dois Pistole.
W?hrend Dois Kugel den Angreifer in den Kopf trifft und sofort t?tet, zermalmt die Gewehrkugel Dois zarten Brustkorb, ohne durchzuschlagen.
Caesars Kopf zuckt alarmiert nach oben zu Myrta.
Dois K?rper platscht auf Myrtas Rücken, ...
... die sich mit einem "Aua" umdreht.
Erschrocken sieht Myrta den Toten auf der Treppe ...
... und den deformierten Doi, der hilflos und sterbend neben ihr am Boden liegt und sagt: "Ich mache ein Sicherungskopie. Machst du mich wieder lebendig? Dein Popo l?chelt so sch?n ... Popo ... Popo ... Po..."
Myrta drücke Doi an sich und sagt gerührt: "Ich werde dich immer wieder lebendig machen, Doi. Und auch wenn du ein Schlingelding bist, darfst du mein Popo anschauen. Denn ohne dich würde es nie mehr l?cheln ... Ich liebe dich."
Caesar, der herbeigeeilt ist, betrachtet ein paar Schritte entfernt die Szene und denkt erleichtert und befremdet zugleich: 'Ein Verstand, wie ich es noch nie gesehen habe bei Natürlichen. Und gleichzeitig herzt es dieses Klumpen Kunststoff, als w?r's sein Kind ...'

